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Falstaff

Falstaff ist ein österreichisches Gourmetmagazin. Neben Wein und Weingütern widmet sich das Journal Themen wie Restaurants, Hotels, Bars, Cafés, Feinkost und anderen Getränken wie Spirituosen. Das Fachblatt wurde 1980 gegründet und ist heute das älteste und gleichzeitig auflagenstärkste Weinjournal des Alpenlandes. Seit 2010 gibt es auch eine deutsche Ausgabe, seit 2014 eine schweizerische.

Falstaff steht für Genuss in allen Lebenslagen

Der Namensgeber des Journals, die Figur des Fallstaff, ist vor allem bekannt durch die beiden Theaterstücke "Heinrich IV." und "Die lustigen Weiber von Windsor" von William Shakespeare sowie die gleichnamige Oper von Giuseppe Verdi. Gemeinsam ist allen Werken, dass der Ritter als sehr trink- und genussfreudiger Zeitgenosse dargestellt wird.

Knapp 200.000 Stammkunden und mehr als 600.000 Menschen im erweiterten Kreis lesen das achtmal jährlich erscheinende Magazin. Laut einer repräsentativen Umfrage hat es in Österreich einen Bekanntheitsgrad von 65 Prozent. Zum 30-jährigen Bestehen 2010 wurde nicht nur das Design komplett überarbeitet. Die Herausgeber eröffneten auch ein Internet-Portal mit rund 50.000 Notizen zu Weindegustationen.

Außer dem Journal bringt der Verlag zwei Weinguides, einen Restaurantführer, einen Café-, Bar- und Spirituosenguide auf den Markt. Im Weinguide werden die Winzer mit bis zu fünf Sternen ausgezeichnet, für die Weine kommt das 100-Punkte-System zur Anwendung, das auch der amerikanische Weinexperte und -kritiker Robert M. Parker benutzt. Für Rotweine wurde bereits im Gründungsjahr ein Preis initiiert, der heute als wichtigste österreichische Auszeichnung für rote Tropfen gilt.

Das Magazin in Deutschland und der Schweiz

Die deutsche Dépendance hat ihren Sitz in Düsseldorf und produziert seit September 2010 eine eigenständige Ausgabe sowie einen Wein- und einen Gasthausguide. Auf der Webseite finden sich aktuelle News aus allen Bereichen der Kulinarik sowie eine sogenannte Genuss-Datenbank mit Angaben zu mehr als 45.000 Weinen und rund 3.900 Restaurants. In der Schweiz erschien die erste Ausgabe im November 2014. Auch hier sind jährlich acht Hefte nach dem gleichen Konzept geplant.