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Traubenbeere

Wenn wir von den Früchten der Rebe sprechen, sagen wir in der Regel Weintraube, was aber nicht ganz korrekt ist, denn die Blüten der Weinrebe sind keine echten Trauben, sondern Rispen. Die komplette Weintraube besteht aus einem Stielgerüst und den je nach Rebsorte etwa rund 50 bis 150 Traubenbeeren. Eine einzelne Traubenbeere wiederum gliedert sich in Haut, Fruchtfleisch und Kerne. Trauben für die Weinherstellung haben kleinere Beeren als Tafeltrauben, die zudem enger aufeinandersitzen.

Die Bestandteile der Traubenbeere

Wichtigste Bestandteile für die Weinherstellung bei den Traubenbeeren sind die Haut und noch mehr das Fruchtfleisch. Die Haut ist Träger von Farbstoffen, Tanninen, Zellulose, Mineralstoffen, Säuren und etwas Zucker. Das Fruchtfleisch besitzt die größten Anteile an Saft, Zucker, Säuren sowie Spurenelementen. Auch die Kerne der Traubenbeeren enthalten Tannine, Minerale und andere Stoffe. Allerdings sind sie auch sehr bitter, weshalb ein Quetschen der Kerne vermieden werden sollte, damit sie den Saft nicht verderben.

Schutzschicht auf der Traubenbeere

Auf der Haut befindet sich außerdem noch eine sehr feine, nahezu pudrige Wachsschicht, die sogenannte Kutikula. Sie dient den Beeren als Schutz gegen schädliche Einflüsse von außen, etwa durch Pilze und andere Krankheitserreger. Regenwasser perlt an ihr ab, so dass ein verfrühter Faulprozess ebenso vermieden wird wie übermäßige Verdunstung von innen.