Gin - Chin

Gin schmeckt, Gin ist vielseitig, Gin macht Spaß. Ob man die klare Spirituose mit dominanten Wacholder-Ton trinkt oder sich einmal tiefer mit dem uralten Gin beschäftigt; stets ist man überrascht über die unendlichen Geschichten, die sich bei einem gemütlichen Gin-Tonic ergeben. Oder einem Martini. Oder einem Vesper. Gin ist klares kunterbuntes Kulturgut, dass bereits seit Jahrtausenden der Geschichte seinen Stempel aufgedrückt hat. Mal gut, mal weniger, aber immer Gin.

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Gin - Das Wunder des Wacholderbusch

Mit Gin beschäftigten sich Gelehrte wie Genussmenschen gleichermaßen. Bereits vor tausenden Jahren wurde an der Verbindung, zwischen Alkohol und Wacholderbeere, in medizinischer Hinsicht geforscht. Die Mixtur sei gut gegen Sodbrennen, Rheuma, Gicht und Verdauungsprobleme. Die Patienten freuten sich. Man erkannte schnell, dass es sich bei den angeblichen Kranken eher um Simulanten handelte. Gin wurde zum Genussmittel. Heute wie damals bot Gin eine unermessliche Vielfalt an Arten und Zutaten, die jede einzelnen Gin-Kreation einer Brennerei zum Unikat macht. 3 Herstellungsarten, circa 12 Gin-Typen, 120 sogenannte Botanicals, rechnen Sie die Möglichkeiten aus - oder probieren Sie den Reichtum an Gin-Genuss auf VINELLO.

Gin Geschmack

Das Hauptaugenmerk liegt beim Gin auf der Wacholderbeere, einem Zypressengewächs, der die markante Note an den Agraralkohol, der aus Getreide und selten aus Melasse gewonnen wird, abgibt. Ein Gin muss mindestens einen Alkoholgehalt von 37,5% Vol. besitzen, wobei eine ungeschriebene Regel besagt, dass mehr Alkohol einen runderen Gin ergibt. Was folgt ist die individuelle Zusammenstellung von circa 120 Zutaten, auch Botanicals genannt. Darunter finden sich exotische pflanzliche Zutaten, kostbare Kräuter und intensive Gewürze, wie beispielsweise Muskat, Enzian, Schwertlilie, Ingwer, Rose, Zitronen- und Orangenschalen und vieles mehr. Je nach Destillationsverfahren übernimmt der Alkohol die Aromen und Wirkstoffe der Zutaten und wird zum Gin. Doch Gin ist nicht gleich Gin. Eine Sorteneinteilung bestimmt welche Bezeichnung die Mixtur auf dem Etikett tragen darf. Darunter finden sich:

  • Dry Gin
  • London Dry Gin
  • Sloe Gin
  • Plymouth Gin 
  • Original Genever
  • Distilled Gin
  • Gin de Mahón
  • New Western Dry Gin
  • Vilnius Gin
  • Old Tom Gin
  • Reserve Gin

Den Englischen Touch hat sich Gin über die Jahrhunderte angeeignet, doch die Geschichte beginnt an einem anderen Ort.

Gin’s große Geschichte

Alchimisten, Hexen und Mönche experimentierten bereits seit der Antike mit Alkohol und Wacholder aufgrund der medizinischen Eigenschaften. Wirklich rund ging es dann aber im 17. Jahrhundert, als ein Wacholderschnaps namens Genever in den Niederlanden die Kranken glücklich machte. Die Medizin war so beliebt, dass er fortan als Genussmittel in der Ladentheke stand. Scheinbar zum Nationalgetränk aufgestiegen, hatten die niederländischen Soldaten stets eine Flasche dabei, wenn sie in die Schlacht zogen. Die verbündeten englischen Rotröcken fanden Gefallen an dem schmackhaften Genever, als sie gemeinsam gegen die Spanier fochten. Mit ein paar Flaschen im Gepäck reisten die englischen Männer in die Heimat und machten den Genever, von den Engländern umgangssprachlich auch “Juniperus” oder einfach nur Gin genannt, bekannt.

Gin wurde zum Geheimtipp auf den Britischen Inseln. Dann bestieg Wilhelm III von Oranien-Nassau den englischen Thron. Er hatte schon immer ein Näschen wie er seine Untertanen auf seine Seite bringen konnte. Kurz gesagt: Er brachte aus den Niederlanden Gin mit, machte ihn steuerfrei und belegte französische Erzeugnisse mit hohen Steuern. Jeder durfte eine eigene Destillerie in seinem Haus eröffnen und nach 10 Tagen offiziell Gin verkaufen. Somit begann der Gin-Craze, die Gin-Krise, die verheerende Folgen für die ärmere Bevölkerung mit sich zog.

Gin war billig und unterlag keinen qualitativen Standards. Was in dem Gin drin ist war auch egal. Hauptsache es knallt. Die Kriminalität stieg, genauso die Kindersterblichkeit. Alle waren berauscht und der Rest lag brach. Die allgemeine Sterblichkeitsrate überstieg sogar die Geburtenrate, wobei die Neugeborenen gleich mit einer Gin-Sucht auf die Welt kamen. Der makabere Name Mother’s Ruin wurde etabliert. Es waren dunkle Zeiten, das erkannte auch die Regierung. Der Gin Act von 1751 schob dem Gelage einen Riegel vor. Die Lizenzen um Gin zu brennen wurden extrem teuer, der Qualitätsstandard sowie der Preis wurde beträchtlich erhöht. Gin wurde zum Getränk der oberen Schicht.

Durch die weltweite Verbreitung des britischen Imperiums, verbreitete sich der Gin gleichermaßen. Die Rotröcke in Indien kämpften insbesondere gegen Mücken und Malaria. Um sich dagegen zu schützen, mussten sie Chinin, zu finden im Tonic Water, zu sich nehmen. Um den sehr bitteren Geschmack etwas erträglicher zu machen, mischten die Soldaten das Tonic Water mit Gin - mit durchschlagendem Erfolg, der bis heute anhält. Weniger wegen Malaria, aber wer weiß das schon genau.

Während der Prohibition entstand in den Vereinigten Staaten der Begriff Bathtub-Gin, der selbst heute für minderwertigen Gin steht. Die Spirituose ist recht einfach herzustellen und das einzig große brauchbare Gefäß war meist die Badewanne. Auf Qualität wurde weniger geachtet, dafür auf Alkohol. Am Besten lieber keinen Bathtub-Gin bestellen - besser ein Mother’s Ruin.

Gin-Sorten

Die Unterteilung der verschiedenen Gin-Sorten bezieht sich auf die Herkunft, Herstellung und Zutatenliste. Jede Destillerie hat sich einer oder mehrerer Stile verschrieben. Eine kleine Übersicht der beliebtesten Sorten hilft sich in der Vielfalt zurechtzufinden.

Genever

Das Original niederländischer Herkunft. Auch als Jenever bekannt, vom niederländischen jeneverbes für Wacholder, gilt gemeinhin als Vorläufer des Gin. Der Alkohol wird aus Gerste oder Rogge gewonnen und mit den Botanicals Kümmel, Röstaromen und Koriander verfeinert. Ein weicher Vertreter dieser Zunft ist der Old Style Genever von De Borgen, der mit intensiven Noten von Getreide und Wacholder den Gaumen verführt.

London Dry Gin

Es handelt sich hierbei nicht unbedingt um Gin aus London, sondern vielmehr um einen Stil. Dem trockene Gin werden keine künstlichen Aromen hinzugefügt und auch der Zuckergehalt ist auf 0,1 g pro Liter begrenzt. Bekannte Vertreter dieser Sorte sind der Bombay Sapphire, Tanqueray Dry Gin aus der Destillerie C. Tanqueray & Co und der Elephant London Dry Gin.

Dry Gin

Die Sorte weist ein markantes Wacholder-Aroma auf und darf, anders als beim London Dry Gin, nicht mit pflanzlichen Stoffen angereichert werden. Es ist jedoch möglich dem Gin durch Farbstoffe eine einzigartige Farbe zu geben. Ideal für Cocktails oder die eigene Hausbar. Beispiele für Dry Gin sind der Gin Mare und der Friedrichs Dry Gin.

Sloe Gin

Sloe Gin steht etwas für sich. Er ist kein waschechter Gin, eher ein Likör mit weniger Alkohol, wird aber dennoch zum Gin gezählt. Die dunkelrote Färbung resultiert aus der Schlehe. Er präsentiert sich weitaus süßer und fruchtiger als Dry Gin. Elephant Sloe Gin lässt sich für diese Sorte hervorragend empfehlen.

Plymouth, Vilnius und Gin de Mahón

Diese Gins werden durch Ihre geographische Lage zu dem was sie sind. Sie dürfen nur an diesem Ort hergestellt werden und besitzen meist einzigartige Zusammensetzungen an Botanicals. Plymouth Gin aus der Black Friars Distillery beispielsweise wird nur in der englischen Hafenstadt produziert und sein Wacholderaroma ist weitaus weniger ausgeprägt.

Wissenswertes über Gin

Was ist Gin?

Gin ist eine klare Spirituose, die vorwiegend von Wacholder und Koriander dominiert wird. Ursprünglich aus den Niederlanden, hat sich Gin zu einem typisch englischen Getränk entwickelt. Gin wird häufig für die Kreation von Cocktails und Longdrinks benutzt.

Wie wird Gin hergestellt?

Es gibt 3 gängige Vorgehensweisen um Gin herzustellen.

Mazeration: Die Botanicals werden dem Alkohol zugegeben bis der Geschmack abgegeben ist. Folglich wird die Mixtur gefiltert und verdünnt.

Digestion: Beim Heißauszug werden die zerkleinerten Botanicals dem Alkohol zugeführt. Das Ganze wird bei etwa 70°C gekocht, sodass sich die Aromenvielfalt komplett entfalten kann.

Perkolation: Die wohl edelste und aufwendigste Herstellungsmethode. Der Alkohol wird gasförmig gemacht und flüchtet durch einige Siebe, die mit den gewünschten Zutaten befüllt sind, in den nächsten Kessel. Schlussendlich wird das Gas wieder flüssig und der Gin ist fertig.

Was passt zu Gin?

Gin ist Hauptbestandteil vieler Cocktails. Der wohl bekannteste ist Gin-Tonic. Die Möglichkeiten Gin in Mixgetränken zu nutzen ist schier unendlich. Einfach ausprobieren und genießen.

Wie lagert man Gin?

Gin sollte möglichst kühl, dunkel und stehend gelagert werden. Ein Keller eignet sich ideal für eine geschützte und beständige Lagerung. Selbst offene Flaschen halten sich, sofern verschlossen, mehrere Monate oder sogar Jahre. Je nachdem wieviel Gin noch in der Flasche ist. Denn je mehr Sauerstoff, desto schneller oxidiert der Gin.

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