Spätburgunder Weine

Obwohl launisch, besiedelt eine Traube etwa 80.000 Hektar Rebfläche des Erde: der Spätburgunder oder auch Pinot Noir, wie er international heißt. Sein Hoheitsgebiet erstreckt sich von Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Rumänien, über Osteuropa, die USA, Australien, Neuseeland, Chile bis hin nach Südafrika. So weit die Flur der edlen Rebsorte, so zahlreich sind ihre weiteren Namen. In einem sind sich die Terroirs jedoch vollkommen einig. Der Spätburgunder Wein ist der unangefochtene König unter den Weinen. Probieren Sie selbst und kaufen Sie bei uns den Pinot Noir online.

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Vollmundig, samtig, leicht süßlich

Der Spätburgunder Geschmack ist vollmundig und samtig. Hinzu kommen ein fruchtiges Aroma sowie Nuancen von Mandeln. Einen typischen Spätburgunder erkennt man an seinem leicht süßlichen Duft nach Kirsche, Brombeere, Erdbeere, Pflaume oder Schwarzer Johannisbeere. Reifere Spätburgunder können zudem erdige Noten, Weine aus dem Barrique auch Anklänge von Vanille und Zimt besitzen. Traditionell nicht farbintensiv, mild, gerbstoffarm und von eher rostroter Farbe, entsprechen auch Spätburgunder in kräftigem Rot, mit mehr Tanninen, weniger Säure sowie kurzer Lagerung im kleinen Eichenfass dem Zeitgeist. Vorrangig als trockener Rotwein ausgebaut, gibt es zudem halbtrockene Spätburgunder und Spätburgunder Roséweine. Außerdem taugt die Rebsorte zur Herstellung von erfrischendem Sekt. In Frankreich dient der Pinot Noir etwa als Verschnittpartner für die Champagner Produktion.

 

Genealogie und Namenssammelsurium: Von Pinot Noir bis Spätburgunder

Die Genealogie des Spätburgunders ist noch nicht hinreichend erschlossen. Neueren Analysen zufolge stammt der Rotwein von einer Wildrebe ab. Ursprünglich scheinbar nur in Burgrund beheimatet, haben ihn die Römer bereits vor über 2000 Jahren kultiviert. Außerhalb Burgunds ist er heute im Loiretal, im Elsass aber auch im Languedoc anzutreffen. In der Champagne stellt er darüber hinaus die beste der beiden zugelassenen Rotweinsorten dar.

Hierzulande wurde die Sorte ab dem 13. Jahrhundert im Rheingau angepflanzt. Heute beansprucht sie eine Rebfläche von rund 12.000 Hektar für sich.

Wie jeder ältere, weltweit ausgebaute Wein hat der Spätburgunder neben der Bezeichnung als Pinot Noir noch weitere Namen erhalten. Zu diesem Sammelsurium zählen mittlerweile 400 Synonyme. Unter ihnen sind vor allem Morillon Noir (alte frz. Bezeichnung), Blauer Burgunder, Blauburgunder, Blauer Spätburgunder (Österreich), Clävner, Clevner, Klävner, Klebrot, Klevner (Schweiz), Pignola (Italien) oder Pinot Negro (Argentinien) bekannt geworden.

 

Spitzenqualität von ambitionierten Winzern

Der König der Weine ist anspruchsvoll. Seine früh reifenden, dünnhäutigen Beeren sind empfindlich gegen zu hohe Temperaturen, Trockenheit, Wind und Fäulnis. Sie gedeihen am besten bei gemäßigtem Klima, auf kalkhaltigen Böden, die mit Mergel respektive Ton durchzogen sind. Die Côte-d’Or liefert perfekte Voraussetzungen für den Pinot Noir, weshalb der beste Französische Rotwein aus der Traube genau aus dieser Gegend kommt. Auch der deutsche Rotwein wird in Spitzenqualität gekeltert. Baden, die Ahr, der Rheingau und die Pfalz sind die wichtigsten deutschen Anbaugebiete des Spätburgunders. Hier widmen sich ambitionierte Winzer der Herstellung von dichten, extraktreichen Weinen mit Barriqueausbau. Besonders Produkte des Jahrgangs 2015 lassen Weinkennerherzen höher schlagen.

 

Spätburgunder Weine: Genuss auf leicht oder kräftig und fruchtig oder prickelnd

Spätburgunder Rotweine trinkt man chambriert auf 16 bis 18 °C. Wachtel, Taube, Hase und Kaninchen sind traumhafte Kombinationen mit leichteren Spätburgundern. Kräftige Varianten des Weines begleiten Fleischgerichte mit Wild, Ente oder Fasan ganz ausgezeichnet. Auch ein kurz gebratenes Rinderfilet passt zu dem Pinot Noir. Leichtere Spätburgunder haben eine Haltbarkeit von bis zu 2 Jahren. Hochwertigere Weine können kühl, trocken und dunkel gelagert, bis zu 10 Jahre alt werden. Bei einer Trinktemperatur von 8 °C schmecken Spätburgunder Rosés hervorragend. Wer es fruchtig mag, sollte diesen Wein innerhalb der ersten 2 Jahre nach der Ernte genießen. Fülle und Reife erwarten den Weinfreund nach bis zu 5 Jahren. Die Spätburgunder Rosés harmonieren mit Vorspeisen und weißem Fleisch. In Auslesequalität kann man sie sogar als Aperitif reichen. Auch die Spätburgunder Schaumweine eignen sich dazu. Bei 7 °C konsumiert, bieten sie einen prickelnden Trinkspaß. Der deliziöse Sekt kann, fachgerecht aufbewahrt, bis 3 Jahre alt werden.

 

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