Cascina Lo Zoccolaio – Kathedrale des Genusses

Wer nach Barolo, dem Herzen des piemontesischen Weinbaus kommt, taucht ein in eine Landschaft  aus Weinbergen. Seit Jahrhunderten leben die Menschen hier von den Trauben, die in der Langa, auf den Hügeln am rechten Ufer des Flusses Tanaro gedeihen.

Bei Lo Zoccolaio wird Wein nicht als Produkt gesehen, nicht als Ware oder Mode, vielmehr erzählt jede einzelne Flasche von der Geschichte der Gegend und ihrer Menschen. Lo Zoccolaio in Barolo ist ein altes Weingut, auf dessen Weinbergen Nebbiolo de Barolo angebaut wird. Die Weinberge, die nach Südwesten ausgerichtet sind, liegen am Hang des Berges Bricco Barolo, der sich von Castello di Barolo nach Monforte hinauf erstreckt.

Einer alten Tradition entsprechend pflanzte man auf den Landgütern in die Mitte des Hofes einen Baum, der an langen und heißen Sommertagen Schatten spenden sollte. Der Baum auf dem Gut Lo Zoccolaio ist eine große Weißpappel mit einem doppelten Stamm. Dieser doppelte Baum erinnert an den umgekehrten Baum auis der jüdischen Tradition und der indischen Mythologie, dessen Wurzeln sich in geistige Sphären erstrecken und dessen imposante Krone in die Realität, in die uns bekannte Welt hineinragt. Er ist der Bum des Lebens oder auch der Erkenntnis über das Gute und das Böse. In Anklang an diese Überlegungen entstand das charakteristische Symbol auf den Etiketten der Cascina Lo Zoccolaio in Barolo: Der doppelte Lebensbaum.

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