Champagner, der weltberühmte Schaumwein

Champagner gilt als wahres Luxusgut und wird häufig nur zu besonderen Anlässen ausgeschenkt. Doch das prickelnde Premium-Getränk aus der Champagne gibt es mittlerweile in so vielen unzähligen Variationen und Preisstaffeln, dass der Kauf des Schaumweines keine große Lücke mehr im Portemonnaie hinterlassen muss.

Sekt oder Champagner – die Qual der Wahl

champagner-blogKaum ein anderes Getränk wird so sehr mit einer festlichen Stimmung, Austern, Kaviar und Wohlstand in Verbindung gebracht, wie der Schaumwein aus der Champagne, einer Region im Norden Frankreichs. Gerade wenn man es sich so richtig gut gehen lassen möchte oder eine Besonderheit im Alltag und im Job feiern möchte, ist ein Champagner immer eine gute Wahl. Auch zum Weihnachtsfest oder für die Neujahrsfeier können wir Ihnen zu einem guten Champagner raten. Viele fragen sich angesichts der teils hohen Preise für eine Flasche des edlen Getränks, ob nicht auch ein einfacher Sekt ausreichend wäre. Natürlich gibt es auch viele Sekte, die aromatisch und geschmacklich an einen Champagner herankommen, jedoch ist der Geschmack von Champagner oft um einiges komplexer, vielfältiger und die Perlage feiner und gradliniger.

Markenschutz und Richtlinien

Das weltweite Ansehen des Champagners ist für einige Produzenten außerhalb der EU ein Grund dafür auch ihre nicht in der Champagne produzierten und verkauften Weine als „Champagner“ zu deklarieren. Doch das „Comité Interprofessional du Vin de Champagne“ verteidigt die Marke Champagner mit allen Mitteln. Denn auch die Herstellung und die Abfüllung von Champagner stellen eine Besonderheit in der Kelterei dar. Nur Schaumwein, der auch in der Region Champagne unter strengen Kriterien angebaut und abgefüllt wurde, darf sich Champagner nennen.

Weiterhin gibt es auch in der Produktion von Champagner genaue Vorschriften. Oftmals wird Champagner aus drei verschiedenen Rebsorten gekeltert – aus einem hellen Chardonnay und den dunklen Trauben des Pinot Noir und Pinot Meunier.

Der große Unterschied zwischen der Produktion von Wein und Champagner liegt in der Gärung. Ein Champagner wird ein zweites Mal in der Flasche unter Zugabe von Zucker und Hefe gegoren. Das Resultat der zweiten Gärung ist die vermehrte Entstehung von Kohlensäure und ein höherer Alkoholgehalt als bei der ersten Gärung. Durchaus kann der Champagner in seiner Flasche noch mehrere Jahre lagern (Minimum 15 Monate) und gewinnt dadurch noch an Aroma & Intensität. Bevor die Flasche final verkorkt wird, wird die Hefe durch sogenanntes Degorgieren aus der Flasche entfernt und ein potentieller Flüssigkeitsverlust durch Hinzugeben einer Dosage ausgeglichen.

Champagner zum Naschen

Wer Champagner nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Naschen verschenken möchte, kann auch zu edlen Trüffel-Pralinen mit einer Marc de Champagne Cremé greifen. Die Créme besteht aus einem Tresterbrand, der ebenfalls aus der Region Champagne stammt. Dieser Tresterbrand ist ein Schnaps, der bei der Destillation von Resten der Weintraubenpressung gewonnen wird, die für die Herstellung von Champagner dienen.

Der Trend in der Champagnerwelt

champagne_pol_roger_brut_nature_pure_600x600Dezent spüren wir in der Branche einen Trendwandel in der Champagnerwelt. Vermehrt liegen Champagner mit der Bezeichnung „Brut nature“ oder „pas dosé“ auf der Beliebtheitsskala ganz weit vorn. Beide Bezeichnungen stehen für sehr trockenen Champagner, mit einer starken Säure und kein bzw. weniger als 3 Gramm Restzucker pro Liter. Wer auf etwas Süße verzichten kann, dem empfehle ich den Champagner Pure Brut Nature von Pol Roger. Sein Duft ist wunderbar erfrischend mit einem Mix aus Brioche, Zitrusfrüchten und Honig. Dieser Premium Schaumwein überzeugt außerdem mit einer feinen Struktur und einer harmonischen Eleganz. Planen Sie zum Silvesterabend ein Menü mit Meeresfrüchten, Hummer und Langusten, so ist dieser Champagner ebenso eine wunderbare Wahl.

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