Coriole Shiraz Weine Australien aus dem McLaren Vale

Coriole wurde 1967 von Hugh und Molly Lloyd gegründet, inzwischen lenkt die zweite Generation die Geschicke mit. Das Weingut selber ist sehr alt, eines der Farmhäuser wurde bereits um 1860 gebaut und schon 1920 wurden hier Reben gepflanzt. Coriole besitzt 33ha Weinberge, die Trauben stammen größtenteils aus eigenem Anbau oder von benachbarten Weinbergen. Neben Wein werden auch Olivenöl, Weinessig und Käse aus Kuh- und Ziegenmilch hergestellt. Coriole errang schnell Erfolge, so gewann es 1974 und 1975 den renommierten Wine Bushing King and Queen Titel für den besten Shiraz des McLaren Vale. Heute zählt es bereits zum dritten Mal in Folge zu den „Top 100 Wineries of the World“ (zusammen mit neun weiteren australischen Weingütern). Parker sagt: „one of South Australia’s finest Estates“.

Das Weingut liegt in den Hügeln des McLaren Vale – südlich von Adelaide – mit Blick auf das Tal und den St. Vincent Golf in der Unter-Appellation Seaview. Bereits um 1840, als die ersten europäischen Siedler in das McLaren Vale zogen, wurden hier Reben gepflanzt. Ein mediterranes Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten, ausreichend Regen im Winter und keinem Niederschlag während der Wachstumsphase und der ausgleichende Einfluss der nahen See haben dazu beigetragen, dass die Gegend zu einer der besten und bekanntesten Weinbauregionen Australiens zählt. Die Böden der Coriole Weinberge bestehen zu 80% aus eisenhaltiger Terra rossa (also „rote Erde“, nach der der Coriole Redstone benannt ist) und Kalkstein, der hervorragend das Wasser absorbiert und so eine gute Drainage ermöglicht. Auch bei Coriole sind geringe Ertragsmengen wichtig, damit gewährleistet werden kann, dass die Beeren komplett ausreifen können und komplexe Aromen entwickeln – dies erreicht man unter anderem durch die Art der Erziehungsform und einen konsequenten Rückschnitt. Zusätzlich wird der Gebrauch von Düngern, Insektenvernichtungsmitteln und anderen chemischen Substanzen soweit wie möglich vermieden.

Jetzt Teilen:Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn