d’Arenberg Weine aus Australien – Mc Laren Vale Shiraz

d’Arenberg – ein Stück australische Weingeschichte: 1912 kaufte Joseph Osborn, Direktor der Thomas Hardy Wine Company einen kleinen Weinberg von 22 Hektar, der mit Reben aus dem Jahre 1890 bepflanzt war. Dieser Weinberg befindet sich in dem hügeligen Gebiet ca. 4km nördlich des McLaren Vale und ca. 40km entfernt von Adelaide. Josph`s Sohn, Francis Ernest ( `Frank` ) Osborn, erstellte im Jahr 1928 ein kleines Kellergebäude, um die Trauben nicht mehr an andere Betriebe verkaufen zu müssen. Frank Osborns Frau – Frances Helena d`Arenberg, belgischer Herkunft – starb bei der Geburt ihres dritten Kindes Francis d`Arenberg Osborn, später bekannt unter dem Namen „d`Arry“. Er trat im Alter von 16 Jahren 1943 in die Firma ein und übernahm die Verantwortung für die Geschicke des Weinguts von seinem Vater, der 1957 verstarb. 1958 war das Jahr in dem d` Arry erstmalig Flaschenweine präsentierte, die auf dem Etikett den markanten roten Querstreifen zeigten. Ein weiterer Durchbruch gelang im Jahre 1969, als der 1968er d`Arenberg Cabernet Sauvignon die „Jimmy Watson-Trophy“ bei der „Melbourne Wine Show“ gewann.

Die vierte Generation, Sohn von d`Arry ist Chester Osborn, der nach mehreren Auslandsaufenthalten seit 1984 als Winemaker den Keller von d`Arenberg leitet. Das Klima bei d’ Arenberg ist gemäßigt mediterran mit kühlen und feuchten Wintern, sowie langen, warmen und trockenen Sommerperioden. Geerntet wird mit Maschine und Mensch, bei Tag wie auch bei Nacht je nach Rebsorte und Wein. Die Weißweine, ausgebaut in modernen, temperaturkontrollierten Edelstahltanks, sind frisch und voller typischer Rebsortenaromen. Die Rotweine werden sehr klassisch vinifiziert: Korbpressen, Zementtanks, kaum Filtration. So zeigen sie tiefe Farben, sind opulent fruchtig, reich und charaktervoll. Die d’ Arenberg Rotweine sind weltweit bekannt, beeindruckend und außergewöhnlich. Jeder Wein hat seine eigene Geschichte. Manche stammen noch immer aus den alten Rebstöcken, die in den Jahren um 1890 und 1920 gepflanzt worden waren.

Jetzt Teilen:Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn