Das Weingut Josef Hofstätter in Tramin

Wenn man das Weingut Josef Hofstätter besucht, so befindet man sich urplötzlich mitten im Dorftrubel von Tramin auf den großen Platz mit Rathaus, Bar und Kirche. Das Weingut hat seinen Sitz in einem prächtigen Bau aus dem 16. Jahrhundert, der früher für die königlich-kaiserlichen Post erbaut wurde und lange Zeit die Gaststätte „Schwarzer Adler“ von Kellermeister Martin Foradoris Großtante Maria Hofstätter beherbergte. In diesem Restaurantkeller kelterte ihr Mann Josef seine ersten Weine. Welch Potential in den Weinbergen des Gutes steckt, erkannte schon bald deren Neffe Konrad Oberhofer, der von 1942 an mit seiner Frau Luise hier die Geschäfte führte. Als einer der Ersten in Südtirol separierte der Winzer das Traubengut der einzelnen Lagen bei der Lese und in der Kelter. Entsprechend der jeweiligen Qualität konnte er so das Rebgut separat ausbauen und nach den Weinbergen individuell benennen.

Konrad Oberhofers Tochter Sieglinde heiratete im Jahr 1959 Paolo Foradori, Sohn einer alteingesessenen Winzerfamilie mit hervorragenden Lagen auf der östlichen Seite des Etschtales.Diese Weingärten werden seither zusammen mit denen rund um Tramin von dem mitten im Ort gelegenen Gut bewirtschaftet, das bis heute unter dem Namen des Gründers Josef Hofstätter firmiert.

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