Monasterio de las Vinas – Weine aus dem ältesten Anbaugebiet Spaniens

Weintradition seit dem 18. Jahrhundert

Schon 1932 wurde die jetzige DO Carniena zu einem einheitlichen Weinbaugebiet zusammengefasst. Dies war nur die logische Konsequenz aus den vergangenen Jahrhunderten des Weinbaus aus der Region. Von der Antike, über das Mittelalter bis in die Neuzeit wurden in Carinena mehr oder minder hochwertige Weine angebaut. Vor allem in der späten Neuzeit ist das Renomee der im Süden der Provinz Saragossa gelegenen Gegend dermaßen hoch gewesen, dass es Ende des 18. Jahrhunderts zum Hoflieferanten des spanischen Königshauses aufgestiegen ist. Auf den Tafeln von Carlos IV. waren die schweren Weine aus Aragonien die beliebtesten. Danach kam es zu einer eher schweren Zeit. Die damals boomende südfranzösische Weinindustrie exportierte in die ganze Welt. Nach dem Einfall der Reblaus im Bordelaise und den angrenzenden Regionen fiel die Produktion in Südfrankreich zusammen und Weinhändler aus Bordeaux begannen ihren Blick auf das Nachbarland zu werfen. Die lukrative Industrie weckte Begehrlichkeiten und das führte zur Ausweitung der Weinproduktion im 19. Jahrhundert. Als die Reblaus in Frankreich verschwand, ließen auch die Abnahmemengen nach. Die Folge war ein rapides Absinken der Qualitäten aus Carniena. Dies wurde erst in den 1970er Jahren abgefangen, als man sich klar wurde, dass sich Qualität besser als Quantität verkaufen würde. Diese Entwicklung hat auch Monasterio de las Vinas durchmachen müssen und ist daran gewachsen. Bekannt wurde die 1960 zur Denominacion de Origen ernannte Region allerdings durch die nach ihr benannten Rebsorte, dem Carginan, der hier Cainena genannt wird.

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