Peter Lehmann – Barossaweine seit 1978

Peter Lehmann und die Legende um die beste Weinbauregion

Als sich Peter Lehmann 1978 selbstständig machte geschah dies in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit. Doch die Differenzen zwischen dem Winemaker und seinen Vorgesetzten waren unüberwindbar und er verließ seine alte Arbeitsstelle mit den Worten “to hell with them”. Die Bedingungen waren für die Vertragswinzer hart und Peter Lehmann wollte seine und ihre Situation verbessern. Dabei setzte er auf zwei Dinge – Vertrauen und langsames, gesundes Wachstum. Die ersten Weine, die er verkaufte nannte er Futures, da er sie an Freunde und Familienangehörige verkaufte, bevor sie gelesen, geschweige denn abgefüllt waren. Eben dieses Vertrauen, dass er von seinen ersten Kunden voraussetzte, investierte er in seine Winzer aus dem Barossa Valley, ohne ihnen Knebelverträge aufzuzwingen. Die meisten Deals wurden seinerzeit mit Handschlag besiegelt. Anfang der 1980er Jahre füllte er seine ersten Weine ab und der Firmenname änderte sich von Masterton Barossa Vigneros in das heute noch aktuelle und weltweit bekannte Peter Lehmann. Seitdem hat sich viel getan – verkaufte er noch seine ersten Futures im Bekanntenkreis, so setzt Peter Lehmann seine Weine aktuell zur Hälfte außerhalb von Australien ab. An der engen Zusammenarbeit zwischen den Winemakern von  und den Vertragswinzern hat sich jedoch nicht viel geändert. Das Unternehmen besitzt zwar 50 Hektar Rebfläche, diese machen aber weniger als fünf Prozent des Gesamtvolumens aus. Die altbewährten Future Weine finden sich noch immer im Portfolio von Peter Lehmann, welches sich in den letzten 30 Jahren erheblich erweitert hat. Der deutschstämmige Sohn eines lutheranischen Predigers hat sich zwar schon zur Ruhe gesetzt und das Unternehmen ist in den Besitz eines schweizer Großinvestors gegangen, dennoch ist die Produktion noch in der Hand eines Lehmann – dem Sohn des Gründers.

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