Weinanbaugebiete in Südamerika

Nach wie vor ist Europa Weltmeister im Weinexport, dich gefolgt von Südamerika. Besonders Peru und Chile haben eine lange Weintradition, da es hier ideale klimatische Bedingungen gibt. An den Berghängen der Anden gibt es einerseits eine sehr hohe Sonneneinstrahlung, andererseits auch viele Flüsse, die selbst die trockensten Gegenden sicher mit Wasser versorgen.

Der Weinanbau hat in Südamerika eine lange Tradition. Bereits im 17. Jahrhundert begannen spanische Siedler zunächst in Peru und Chile Wein anzubauen. Damals bestand die Motivation nicht darin Weine für den täglichen Genuss anzubauen, sondern vielmehr Messweine für die Kirche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Weinanbau zunehmend kommerzieller und umfangreicher.
Heute sind besonders Argentinien und Chile die Vorzeigeländer, wenn es um phantastische Weine aus Südamerika geht. Argentinien hat das viert größte Anbaugebiet der Welt, das Hauptanbaugebiet liegt in der Gegend von Mendoza. Auf leichten und schweren Schwemmböden wachsen hier am Fuße der Anden viele bekannte Rebsorten.

In Chile liegen viele Anbaugebiete in unmittelbarer nähe der Hauptstadt Santiago de Chile. Da die Reblaus Chile nie erreicht hat, stehen Sorten wie Cabernet Sauvignon hier noch auf wurzelechten Reben

Auch der bekannte Weinkritiker Hugh Johnson steht Südamerika durchaus positiv gegenüber. So hat „Argentinischer Weinbau hat ein Qualitätsniveau erreicht, das allgemeiner Beachtung durchaus wert ist“ und gehören die „Weinberge Chiles gehört mit zum Feinsten in der Welt“.
In Brasilien gelingt es auf Grund hoher Niederschlagsmengen und phantastischer Böden in Äquatornähe sogar im Jahr zwei Mal zu lesen.

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