Weinlaubenhof Kracher – Neusiedlersee

Der Neusiedlersee liegt weit im Osten Österreichs, an der Grenze zu Ungarn. An seinem östlichen Ufer erstreckt sich der Nationalpark Seewinkel, ein Naturparadies von seltener Schönheit: dichtes Schilf, dahinter flache Steppe mit sandigen Weiden, durchsetzt von weiteren kleinen Seen. Seltene Vogelarten nisten im Schilfgürtel. Wegen der vielen kleinen Gewässer nennen die Einheimischen die Gegend „Seewinkel“. Die drei Gemeinden Podersdorf, Illmitz und Apetlon haben sich zu Zentren der Genusskultur entwickelt: Auf den Steppenweiden grasen Rinder, Schafe und Gänse, deren Fleisch in der Gastronomie hoch begehrt ist. Die berühmten wolligen Mangalitza-Schweine haben hier ihre eigentliche Heimat und es wird Wein angebaut, der vornehmlich zu edelsüßen Weinen verarbeitet wird.

Das pannonische Klima

Heiße, trockene Sommer, sehr kalte Winter, ein regenreiches Frühjahr und ein langer, sonnig-milder Herbst: So ist das pannonische Klima, wie es im Seewinkel und weiter östlich in Ungarn herrscht. Der Neusiedlersee sorgt zudem für spezifische Wetterbedingungen, die es in dieser Ausprägung nur einmal auf der Welt gibt: Die große Wasserfläche mildert die sommerliche Trockenheit. Sie sorgt im Herbst für dichte Abendnebel, die bis in den Morgen liegen bleiben und erst von der Sonne allmählich aufgelöst werden. Das sind ideale Voraussetzungen für den Schimmelpilz „Botrytis cinerea“, die Edelfäule, die noble Süßweine erst ermöglicht. Und genau diese produziert der Weinlaubenhof Kracher  in dieser Umgebung mit wachsendem Erfolg und regelmäßigen Auszeichnungen.

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