William Fevre Chablis aus Frankreich

William ist ein Name, den man im Burgund kennt. Nicht nur weil er zum Teil englisch ist und so manchem seiner Nachbarn Schwierigkeiten bei der Aussprache bereitet, sondern weil Monsieur Févre viel für das Chablis getan hat. So ist es vor allem William Févre zu verdanken, dass ein Chablis noch immer ausschließlich aus Chablis kommt und nicht aus irgendeinem x-beliebigen Winkel der neuen Welt, an dem dem sich ein cleverer Marketingstratege des Namens bemächtigt hat.Bekannt ist die Domaine William Févre aber auch als der größte Besitzer von Grand Cru Lagen im Chablis und als einziges Haus, das in sechs der sieben Grand Cru Lagen eigene Parzellen bewirtschaftet.

Seit 1998 ist die berühmte Domaine nun im Besitz des Champagner Hauses Joseph Henriot und keineswegs zu Ihrem oder unserem Nachteil. `Seit der Übernahme gibt es allen Grund zur Freude`, schreibt Andrew Jefford in seinem Kompendium `Weinlandschaft Frankreich`. `Zweifellos hat nicht zuletzt Henriots Finanzkraft den Höhenflug seit 1998 ermöglicht, denn man kann die Erträge drosseln, mit hochwertiger Ausrüstung arbeiten, reichlich Arbeitskräfte einsetzen und ohne Hast vorgehenvorgehen, ohne gleich vor dem Ruin zu stehen`.

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