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Durif

Bei Durif handelt es sich um eine rote Rebsorte, deren Heimat Frankreich ist.

Der Landarzt F. Durif, der der Sorte seinen Namen gab, selektionierte und vermehrte die Rebe Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei ging er davon aus, dass es sich um die Rebsorte Peloursin handelt. Ein Jahrhundert später konnte mittels DNA-Analyse festgestellt werden, dass es sich bei Durif jedoch um eine spontane Kreuzung von Peloursin mit der Rebsorte Syrah handelt. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass die in Kalifornien unter dem Namen Petite Sirah angebaute Rebsorte identisch mit Durif ist. 

Die Durif-Rebe gelangte Ende des 19. Jahrhunderts nach Kalifornien und wurde von hier aus in andere Weinbauländer wie Australien, Chile und Südafrika exportiert. In Frankreich wird Durif heute nur noch in sehr geringem Umfang in der Provence angebaut. Durif ist beispielsweise in der Appellation Palette zugelassen. Weltweit beträgt der Bestand der Durif-Rebe vermutlich rund 3.000 Hektar.

Der Grund für die geringen Anbaumengen dürfte wohl darin liegen, dass die Durif Rebe eher einfache, rustikale Weine von dunkelroter Farbe hervorbringt. 

Weitere Namen, die neben Petite Sirah für die Durif Rebe verwendet werden, sind Bas Plant, Dure, Duret, Dureza, Duriff, Dyurif, Gros Noir, Kek Durif, Nérin, Petit Duret, Petite Syrah, Pinot de Romans, Plant Fourchu, Plant Durif, Serine, Syrah Forchue und Sirane de Tain.