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Lagrein

Die alte, autochthone rote Rebsorte Lagrein, stammt aus der wunderbaren Region um Südtirol. Aus dieser recht selten angebauten Rebsorte (auf der Welt gibt es circa nur 500 Hektar Anbaufläche) werden herrliche Rotweine und bezaubernde Roséweine gekeltert. Wer die Möglichkeit hat, einen Lagrein Wein zu probieren, sollte sich nicht scheuen, diesen edlen Tropfen zu genießen.

Lagrein: Die Vorzeige-Rebsorte aus Italien

Eng verwandt mit den italienischen Rebsorten Teroledgo und Marzemino, sowie mit dem französischen Shiraz, erfreut die Rebsorte Lagrein viele Weinkenner auf der ganzen Welt. Erstmal wurde die Lagrein Rebe im 16. Jahrhundert erwähnt; Experten gehen jedoch davon aus, dass die edle Rebsorte schon viele Jahrhunderte vorher angebaut wurde. Der Anbau dieser roten Rebenart erfolgt zum Großteil in der Nähe von Bozen, wobei aber auch kleinere Gebiete in Australien, Kalifornien und in der Pfalz in Deutschland bekannt sind.

Edle Würznoten durch die Lagerung im Eichenholzfass

Weinkenner schätzen bei den Lagrein Weinen besonders den hohen Säuregehalt sowie die reichliche Anzahl an Tanninen. Der dunkle, volle Körper der schweren Rotweine bringt Aromen von dunklem Steinobst, wie Pflaumen hervor. Die gewisse Menge an Mineralität umschmeichelt das Bouquet von Lagrein Weinen sehr harmonisch. Durch die starke Intensivität ist es möglich, dass Lagrein Weine stark astringierend sein können. Eine lange Reifezeit im Fass wirkt dieser Eigenschaft positiv entgegen. Nach einer Lagerung von über 18 Monaten kann dieser Prozess langsam hervorgerufen werden.

Besonders gedeiht die Rebsorte Lagrein in mediterranem Klima. Lehmhaltiger Boden beeinflusst die Entwicklung der Reben besonders positiv. Durch diese Klimabedingungen entwickelt sich im Aroma von Lagrein Weinen starke Nuancen von Kirschen, Beeren und Sommerblumen, wie Veilchen. Besonders passend schmecken Lagrein Weine in Kombination mit Wildgerichten oder kräftigem Hartkäse.